Namibia 2015
Okonjima

Es geht los!

Namibia wollten wir unbedingt mal wieder bereisen. 

Und nach gefühlten 139 Jahren feinster Überredungskünste ist es mir gelungen meinen Bruder mitsamt Familie für diese Reise zu gewinnen.

In Namibia werden wir uns nach ein paar Tagen trennen um dann für eine kurze Zeit getrennt durch das Land fahren. Natascha's und meine Reiseroute soll uns diesmal in die östliche Region Nambias führen - während  Klaus, Claudia und Julia die Küstenregion erkunden. 

In Mariental werden wir uns dann wieder treffen und gemeinsam weiter in Richtung Kapstadt fahren.

Eine lange Tour also! 4 Wochen Afrika!

Am Ende wird die Zeit dann aber wieder wie im Fluge vergangen sein - aber daran jetzt schon zu denken ist nun wirklich zu früh.

Und dann beschäftigt uns DIE eine Frage: Was, wenn es Klaus, Claudia und Julia nicht gefällt? Was wenn sie resistent sind gegen den "Afrika-Virus"? 

Nennen wir es doch Projekt "TasteOfAfrica"...


Hier noch ein paar technische Daten:

- zum ersten Mal  - und natürlich nur mit Genehmigung und ohne Tiere oder andere Menschen zu stören - habe ich eine Drohne eingesetzt. Die eingebetteten Filme können in 4K oder bei langsamerer Internetverbindung auch in HD gesehen werden.

- Fotografisch habe ich in diesem Urlaub 2 Systeme genutzt.

Zum Einen meine geliebten Kameras von Fuji (X-T1 und X-T10) und zum Anderen eine Nikon D750 mit dem Tamron 150-600mm. 

Natascha nutzte ebenfalls eine Kamera von Fuji.


12.09.2015

Nach 10 Stunden Flug landen wir gegen Abend sicher in Windhoek. 

Unsere erste Unterkunft liegt in der Nähe des Flughafens. Hier werden wir nur eine Nacht verbringen um dann direkt in Richtung Okonjima zu fahren.

Da wir Nebenstraßen fahren wollen haben wir die Anlieferung der beiden Mietfahrzeuge für 8:00 Uhr am nächsten Morgen eingeplant.

 

Am nächsten Morgen warten wir auf die Fahrzeuge. Telefonisch ist über Sunnycars niemand erreichbar. Ein Anruf bei der Notfallrufnummer bringt nur die Ansage man rufe ausserhalb der Geschäftszeiten an!? Schliesslich ist Sonntag!

Letztendlich erreichen wir beim namibianischen Anbieter Bidvest doch noch jemanden. Dort kann man mit unserem Namen allerdings erstmal nichts anfangen. 

Nach einigen Telefonaten - und 3 Stunden später als erwartet - werden unsere Wagen dann doch noch angeliefert.

Willkommen in Afrika ;-)

Endlich geht es los - wenn auch mit Verspätung und deshalb doch auf der Hauptstraße.

Die ersten Kilometer in Namibia

 

13.09.2015 - 16.09.2015

Da Natascha und ich schon einmal in Namibia waren kennen wir Okonjima. Und wir möchten gegen Spätnachmittag unbedingt am ersten Drive teilnehmen.

Okonjima gehört zur Africat Foundation

Hier werden Geparden, Leoparden, Wildhunde, Hyänen und andere Tiere studiert, aufgezogen und auch ausgewildert. Es ist ein riesiges Gebiet von 220 Qudratkilometern und würde von der Größe her auch einem Nationalpark alle Ehre machen.

Vom Main Gate zu unserem Camp sind es dann auch noch ca. 28km Fahrt.

Auf dem Weg dorthin sehen wir natürlich die ersten Tiere, so auch das Wappentier Namibias - die Oryxantilope.

Oryxantilope bzw. Gemsbok

Im Camp angekommen werden wir herzlichst empfangen.

Okonjima - einfach wohlfühlen

Unsere Zimmer sind großartig und zeitlich schaffen wir es tatsächlich noch zum evening drive.

In Okonjima werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Hyänen- oder Gepardentracking (zu Fuß) Leoparden- oder Wildhundtracking (nur im Auto).

Für den ersten Abend entscheiden wir uns für die Leoparden. 

Unser Guide ist Peter.

Ein unheimlich netter Typ der uns in den nächsten 3 Tagen wirklich alles zeigen wird was wir sehen wollten.

Peter

1 Km von der Lodge entfernt hält er an und begrüßt uns mit "Welcome to my office".

Wer kann das schon sagen...

Peter in his office

Es dauert nicht lange und wir sehen unseren ersten Leoparden. Die typische Situation...von hinten in den Busch reinlaufend...

Für "TasteOfAfrica" ist es die erste Wildkatze überhaupt.  

Eigentlich könnten wir jetzt schon zufrieden sein. Aber es wird noch besser - viel besser!

Boss

Die Nachmittagstouren gehen bis in den Abend hinein.

Zum Sonnenuntergang wird ein Sundowner serviert und wir genießen die Ruhe und Weite dieser grandiosen Landschaft.

African magic


Das Abendessen in der Lodge ist fantastisch. 

Bei "TasteOfAfrica" sehen wir ein erstes Glitzern in den Augen...und könnten nun beruhigt schlafen gehen.

Wäre da nicht dieser Sternenhimmel...

Der nächste Morgen geht früh los. Der Morning Drive startet um 6:00 Uhr.

Kleines Frühstück um 5:45

Geplant ist heute das Cheetah Tracking...also das Aufspüren von Geparden. Einige der Tiere haben Funkhalsbänder um Studien über Ihre Bewegungen zu erstellen.

Somit ist das Auffinden etwas einfacher - allerdings besteht in einem so großen Gebiet trotzdem keine Garantie Geparden wirklich zu sehen.

Entweder sie bewegen sich fortlaufend oder liegen irgendwo unerreichbar im Busch.

Da man nicht überall mit dem Jeep hinfahren kann werden die letzten Kilometer dann zu Fuß zurückgelegt. 

Wo sind die Geparden?

Peter kennt sich offensichtlich sehr gut in seinem Office aus. Eine tolle Erfahrung so nahe zu Fuß an Geparden heran zu kommen. 

2 Meter entfernt

Spätestens beim Frühstück nach diesem Morning Drive steht fest das unser Projekt "TasteOfAfrica" schon jetzt als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden kann.

Wir alle sind wie verzaubert.

Die restlichen Tage in Okonjima gehen nicht weniger eindrucksvoll vorbei. Sogar einen Sundowner mit Wildhundbesuch bekommen wir geboten. 

These eyes

Family

Impressionen aus Okonjima:

Vielen Dank an unsere Guides!